Die meistgestellten Fragen an uns / FAQ

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Nachfolgend finden Sie einige der Fragen, die uns am meisten von unseren Kunden gestellt werden.

 

1. Woher kommt der Name UNIFERM?

Der Name setzt sich aus 2 Wörtern zusammen
UNI = Union mehrerer selbständiger Hefefabriken
FERM = Fermentationstechnologie, mit der sich diese Hefe Fabriken seit über 250 Jahren beschäftigen

 

 

2. Allergene / Allergenkennzeichnung
Was kann ich meinen Kunden sagen, wenn diese mich auf das Thema Allergene und Allergenkennzeichnung ansprechen?

Von der EU ist eine Aufstellung potentieller Allergene, die in Lebensmitteln enthalten sein können, ausgearbeitet worden. Diese müssen auf verpackter Ware aufgedruckt werden, wenn diese nicht in der Zutatenliste aufgeführt sind.

Kennzeichnung bei verpackter Ware:
In der Zutatenliste (z.B. Sojaöl anstatt pflanzliches Öl)
In der Verkehrsbezeichnung (z.B. Selleriecremesuppe)

Diese Allergene sind:
Glutenhaltiges Getreide oder Getreideerzeugnisse
Krustentiere oder Krustentiererzeugnisse
Eier oder Eierzeugnisse
Fisch und Fischerzeugnisse
Erdnuss und Erdnusserzeugnisse
Sojabohnen und Sojabohnenerzeugnisse
Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose)
Nüsse und Nusserzeugnisse
Sellerie und Sellerieerzeugnisse
Senf und Senferzeugnisse
Sesam und Sesamerzeugnisse
Sulfit in einer Konzentration über 10 mg (SO2) / kg oder 10 ml (SO2) / l
Lupine und Lupinenerzeugnisse
Weichtiere und Weichtiererzeugnisse

In den UNIFERM Produkt-Spezifikationen sind diese Allergene aufgeführt.

 

3. Gentechnisch veränderte Rohstoffe oder Produkte
Verwendet UNIFERM gentechnisch veränderte Rohstoffe?

UNIFERM verarbeitet keine Rohstoffe aus gentechnisch veränderten Organismen oder Produkte, die gentechnisch veränderten Organismen enthalten. Unsere Produkte müssen somit nicht nach den Verordnungen (EG) Nr. 1829/2003 und (EG) Nr. 1830/2003 zur Zulassung, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von gentechnisch veränderten lebens- und Futtermitteln gekennzeichnet werden.
Die Sicherstellung dieser Aussage stützt sich sowohl auf verbindliche Zertifikate unserer Lieferanten als auch auf eigene stichprobenartige Untersuchungen durch externe Labore. 

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne auch unsere GMO-Erklärungen zu.

 

4. Nährwerte
Was kann ich meinen Kunden sagen, wenn diese mich auf die Nährwerte von Gebäcken, hergestellt mit UNIFERM Produkten, ansprechen?

UNIFERM gibt für jedes Produkt die entsprechenden Nährwerte an. Gerne berechnen wir auch Nährwerte der kundenindividuellen Rezepte.

 

5. Wie deklariere ich meine Zutatenlisten für verpackte Backwaren?

In allen UNIFERM Produkt-Spezifikationen sind die Inhaltsstoffe der Produkte sowie eine Empfehlung zur Deklaration bei verpackten Backwaren aufgeführt. Darüber hinaus erstellen wir Ihnen gerne Ihre individuellen Zutatenlisten - nach Ihrem Grundrezept.

 

6. Deklaration der Rohstoffe
Welche Inhaltsstoffe muss ich bei verpackten Backwaren aufführen?

Generell sind alle Zutaten in einem Gebäck aufzulisten. Darüber hinaus müssen auch noch Zusatzstoffe, die funktionale Eigenschaften in der Backware haben, aufgelistet werden.
Weiterhin sind auch Zutaten mit allergenen Eigenschaften - entsprechend den EU-Allergenen - aufzuführen, auch wenn diese keine funktionalen Eigenschaften haben.

 

7. Welche Aussagen können zu den Restlaufzeiten der UNIFERM Produkte getroffen werden?

Alle unsere Produkte werden mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen. Das MHD ist sichtbar auf jeder Verpackung aufgedruckt. Darüber hinaus ist das MHD auch Bestandteil der Chargennummer, die auf den Lieferscheinen aufgeführt ist.
Da die Vielzahl unserer Produkte über den Handel an unsere backenden Betriebe ausgeliefert wird, ist für uns die Angabe einer definierten Restlaufzeit nicht möglich. Jedoch können wir mit unserem Warenwirtschaftsystem sicherstellen, an unsere Wiederverkäufer Produkte mit ausreichendem MHD zu liefern.

 

8. Was mache ich, wenn ich Probleme mit der Anwendung eines UNIFERM Produktes habe?

Falls anwendungstechnische Probleme auftreten, so gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie rufen den für Sie zuständigen Fachverkäufer an. Oder Sie wenden sich direkt an den UNIFERM Back-Service unter der Telefon-Nummer (0 23 89) 79 78 - 444.

 

 

9. Was mache ich im Falle einer Reklamation?

Unser Produkte werden, bevor sie unser Haus verlassen, ausgiebig durch unsere Qualitätssicherung analytisch und backtechnisch geprüft.
Sollte es dennoch mal zu Reklamationen kommen, so wenden Sie sich bitte direkt an den für Sie zuständigen Fachverkäufer oder rufen Sie den UNIFERM Back-Service an unter der Telefon-Nummer (0 23 89) 79 78 - 444.

 

  

10. Mit welchen Backverlusten muss ich bei den einzelnen Gebäcken rechnen?

Nachfolgend finden Sie eine Liste von durchschnittlich zu erwartenden Backverlusten. Diese Werte sind Erfahrungswerte der UNIFERM Backtechnik und können je nach angewandter Rezeptgestaltung variieren.

Kleingebäck ca. 20%
500g Brot freigeschoben ca. 18%
500g Brot im Kasten ca. 15%
1000g Brot freigeschoben ca. 15%
1000g Brot im Kasten ca. 10%
2000g Brot freigeschoben ca. 10%
Hefeteigkleingebäck ca. 15%
Hefeteigstuten, Hefeteigzöpfe etc. ca. 12%
Blechkuchen ca. 12%
Berliner ca. 10%
Sandkuchen ca. 5%
Biskuit, Amerikaner ca. 8%
Windbeutel ca. 30%

Abweichende Backverluste können sich insbesondere durch Rezept-Variationen mit Quellstücken/Brühstücken, Vorteigen, Führungen/Führungsarten und Früchten/Auflagen ergeben. 

 

 

11. Was sind in Deutschland die beliebtesten Brotsorten?

Laut Marktforschungsinstitut GfK teilt sich der mengenmäßige Verkauf an Brot wie folgt auf die Brotsorten auf:
30,9 % Mischbrot
5,8 % Roggenbrot
5,9 % Weizenbrot
10,6 % Vollkronbrot
20,7 % Toastbrot
12,9 % Mehrkornbrot
13,2 % sonstige Brote (z.B. Knäckebrot)

 

 

12. Wie lange ist ein frisches Brot haltbar? Unter welchen Lagerbedingungen halten sich Brote länger frisch?

Die Haltbarkeit von Broten ist von der Brotsorte und den Lagerbedingungen abhängig. Brote mit einem hohen Roggenanteil, einem Vollkornanteil sowie mit Sauerteig hergestellte Brote und Schrotbrote bleiben länger frisch als Brote mit hohem Weizenanteil.

Zur Aufbewahrung von Brot sind Brotkästen sowie Ton- und Steingutbehälter am besten geeignet. Darin sollte die Luft zirkulieren. Die Behälter sollten also nicht luftdicht sein. Brot wird am besten bei Raumtemperatur gelagert. Im Kühlschrank verliert das Brot die Feuchtigkeit und wird dann schneller trocken und altbacken.

Für die einzelnen Brotsorten ergeben sich folgende durchschnittliche Haltbarkeiten (bei guter Lagerung):
- Weizenbrote bis zu 2 Tagen
- Weizenmischbrote ca. 2 bis 4 Tage
- Roggenmischbrote ca. 4 bis 5 Tage (je mehr Säurerung, desto länger haltbar)
- Roggenbrote ca. 4 bis 6 Tage (je mehr Säurerung, desto länger haltbar)
- Schrot- und Vollkornbrote ca. 7 bis 9 Tage

 

13. Wieviel Getreide wird in Deutschland im Jahr geerntet?

Im Jahr 2008 wurden laut GMF in der deutschen Landwirtschaft ca. 47 Mio Tonnen Getreide eingefahren. 28 Mio Tonnen davon waren Brotgetreide.
Laut GMF stellen die 630 deutschen Mühlen pro Jahr rund 5,7 Mio Tonnen Mehle und Schrote aus Weizen und Roggen her. 

 

14. Mit wem soll ich Kontakt aufnehmen, wenn ich in meiner Bäckerei Ihre Hefe testen möchte?

Füllen Sie ienfach das Kontaktformular aus (siehe Kontakt Button rechts oben). Einer unserer Fachverkäufer wird sich anschließend mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

 

15. Kann man Hefe einfrieren?

Im Prinzip ja! Um die Hefezelle nicht zu schädigen, benötigt man allerdings extrem niedrige Temperaturen, wie man Sie mit Flüssig-Stickstoff (-190 °C) erreichen kann. Wenn die Hefe in einem normalen Gefrierschrank oder auch im Schockfroster bei -40 °C gefroren wird, werden einige Zellen durch die Entstehung von Eiskristallen zerstört. Als Ergebnis erhält man nach dem Wiederauftauen eine sehr weiche Hefe, deren Triebkraft vermindert ist.

 

  

16. Wie soll ich meine Hefe lagern?

Hefe sollte grundsätzlich kühl und trocken gelagert werden, bei Temperaturen zwischen +0 und +7 °C.

 

 

17. Ich habe eine Glutenallergie. Kann ich UNIFERM Frischback-Hefe nutzen?

Ja, alle UNIFERM Backhefen sind glutenfrei.

 
 

18. Wann wurde die Wirkung von Backhefe entdeckt?

Zum Bierbrauen wurde Hefe bereits lange vor der Verwendung als Backhefe genutzt. Das Brotbacken mit Hefe wurde dann von Ägyptern vor etwa 3000 Jahren erfunden. Aus dem Schaum, der beim Brauen obergäriger Biere entsteht, filterten Sie mit Hilfe eines Tuchs die Hefe heraus und gaben diese dann dem Teig zu. Durch das Römische Reich verbreitete sich diese Art des Brotbackens in ganz Mitteleuropa, die sich so bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gehalten hat. Dann allerdings änderte sich die Heferasse in den Brauereien hin zum untergärigen Bier, die zum Backen nicht mehr geeignet war. Dies war die Geburtsstunde von Hefefabriken, wie zum Beispiel der Fa. R. Moormann in Werne in 1737, einer der Gründungsfabriken von UNIFERM.

 
 

19. Woraus besteht Hefe?

Die Backhefe besteht aus lebenden Hefezellen. 1 Gramm Hefe besteht aus rund 10 Milliarden Zellen. Der lateinische Name Saccharomyces cerevisiae geht auf die deutsche Ursprungsbezeichnung "Zuckerpilz des Bieres" zurück. Als Pilz ist die Hefe also ein Lebewesen. Die Hauptbestandteile der hefe sind Wasser, Proteine und Kohlenhydrate.

 

  

20. Worin liegt der Unterschied zwischen chemischen Triebmitteln wie Backpulver und biologischen Triebmitteln wie Backhefe? 

Zunächst einmal muss man wissen, dass Backhefe ein Lebewesen ist. Und wie alle Lebewesen betreibt auch die Hefe Stoffwechsel, aus der die Zellen Energie zum Wachstum und zur Vermehrung erhalten. Quasi als Abfallprodukte aus diesen Vorgängen entstehen Kohlendioxid und Alkohol. Das entstehende Kohlendioxid ist das Gas, welches die Teige aufgehen lässt. Der Alkohol gibt einen großen Beitrag zum Geschmack und Geruch der Gebäcke. Selbstverständlich verfliegt das entstehende Ethanol des Alkohols nahezu vollständig beim Backen. Viele Geruchs- und Geschmackstoffe bleiben aber erhalten. Bei Backpulver dagegen findet eine chemische Reaktion statt, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt. Hieraus resultiert dann ebenfalls Kohlendioxid zur Lockerung. Jedoch ergibt dies nicht den typisch leckeren Hefeteig-Geschmack, den Sie vom Brot, von Brötchen, von Pizzateigen und vielen Feinen Backwaren her kennen.

 

  

21. Wie wirken Emulgatoren? 

Emulgatoren sind fettähnliche Stoffe, mit denen es möglich ist, zwei Flüssigkeiten miteinander zu mischen, die ineinander nicht löslich sind wie z.B. Fett und Wasser. Die Emulgatoren besitzen einen fettliebenden (lipophilen) und ein wasserliebenden (hydrophilen) Pol. Der lipophile Teil verbindet sich mit dem Fett und der hydrophile Teil verbindet sich mit dem Wasser. Dadurch kann man nun das Fett mit dem Wasser mischen. Der bekannteste Emulgator ist sicher das Lecithin, welches natürlich im eigelb vorkommt und die Herstellung zum Beispiel einer Mayonaise erst möglich macht.

 

  

22. Was sind Enzyme? 

Enzyme sind eiweißhaltige Verbindungen und kommen in allen lebewesen vor. Sie wirken spezifisch, dass heißt für jede Reaktion gibt es einspezielles Enzym. Ohne Enzyme gäbe es keine Stoffwechselvorgänge. Enzyme werden auch io-Katalysatoren genannt, da sie Stoffe verändern können, ohne sich selbst zu verändern - ähnlich wie Katalysatoren am Auto.

 

  

23. Wozu braucht man in Brot- und Brötchenteigen die Enzyme? 

Die Enzyme haben viele wichtige Aufgaben bei der Gebäckherstellung. So spalten beispielsweise enzyme au der Backhefe Zucker, aus denen die Backhefe Energie zum Überleben gewinnt und dabei Kohlendioxid und alkohol produziert. Andere spezielle Enzyme bauen Proteine ab und beeinflussen damit die Teigeigenschaften.

Enzyme bauen auch Eiweiße ab, wie z.B. das Klebereiweiß im Mehl. Durch den teilweisen Abbau des Klebers, lassen sich die Teige besser dehnen, also leichter formen.

 

  

24. Woraus bestehen Backmittel? 

Bei Backmitteln handelt es sich nicht - wie fälschlicher Weise viele denken - um eine chemische Keule. Ganz im Gegenteil, Backmittel bestehen aus Lebensmitteln und nur geringen Anteilen von Zusatzstoffen.

 

 

25. Dinkel - Warum sind Brote und Brötchen mit Dinkel so gesund? 

Dinkel ist ein Getreide und wird durch seine Spelze vor Pestiziden geschützt. Durch den hohen Anteil an Kieselsäure wirkt es sich positiv auf Denkvermögen und Konzentration, sowie auf die Gesundheit von Haut und Haaren aus. Dinkel enthält Thiocyanat, welches eine entzündungshemmende und vitalisierende Wirkung hat. Deshalb wird es auch bei Diabetikern und Allergikern empfohlen und selbst bei Neurodermitis sollen Beschwerden gelindert werden. Dazu kommt der hohe Aminosäureanteil, der die Produktion von „heiteren“ Hormonen anregt. Dinkel macht also glücklich!

 

  

26. Was ist Johannisbrotkernmehl? 

Johannisbrotkernmehl ist in einigen Backmitteln enthalten. Es wird aus den Kernen des Johanniskern-Brotbaumes gewonnen und hat ähnliche Eigenschaften wie Stärke und Malz zusammen. Bei der Verwendung im Gebäck erhält man einen rustikalen, süß-malzigen Geschmack.

 

 

27. Mehltyp 550 - Was bedeutet das? 

Hierbei wird eine Aussage über den Mineralstoffgehalt des Mehles getroffen. Mineralstoffe bleiben als unverbrennbarer Rest (Asche) zurück. Ein Beispiel:

Es werden 100 kg Mehl verbrannt. Bei der Mehltype 550 bleiben dabei ca. 550g Asche (Mineralstoffe) zurück.

 

Letzte Frage: Ich bin Privatkunde. Können Sie mir Werbeartikel (T-Shirts, Pins, Anstecker, Kugelschreiber...) zusenden?

Unsere direkten Kunden sind sind ausschließlich Weiterverarbeiter oder Händler. Daher haben wir kein klassisches Werbemittelsortiment und versenden grundsätzlich keine Werbeartikel an Privathaushalte.