Die selten gestellten Fragen

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Wir wissen nicht, ob Sie es schon wussten –
interessante Infos zum Backen und Zahlen vom Back-Markt

 

1. Getreideverbrauch in Deutschland

 In Deutschland werden jedes Jahr etwa 39,5 Mio Tonnen Getreide verbraucht (nicht nur für die Herstellung von Backwaren).

 

 

2. Herstellungsmenge von Backwaren in Deutschland

 In Deutschland werden im Jahr etwa 6,25 Mio Tonnen Backwaren hergestellt.

 

 

3. Umsatz Backwarenbranche in Deutschland

 Die deutsche Backbranche erzielt im Jahr einen Umsatz von 11,88 Milliarden EUR.

 

 

4. Mitarbeiteranzahl Backwarenbranche in Deutschland

 Die deutsche Backbranche beschäftigt 275.700 Mitarbeiter (durchschnittlich ca. 17 Mitarbeiter pro Betrieb)

 

 

5. Pro-Kopf-Verbrauch Brot/Kleingebäck in Deutschland nach GMF

 Der Pro-Kopf-Verbrauch an Brot und Kleingebäck lag in Deutschland lt. GMF im Getreidewirtschaftsjahr 2007/2008 bei 85 kg (in 2007/2008 bei 84,1 kg).
Es wurden 6,241 Mio t Mahlerzeugnisse aus Brotweizen und –roggen produziert (87 % Weizenanteil und 13 % Roggenanteil).

 

 

6. Pro-Kopf-Verbrauch nach NVS Verbraucherbefragung

 Laut der letzten Nationalen Verzehrsstudie (NVS) auf Grundlage einer Verbraucherbefragung mit Stichprobenumfang von 16.000 Verbrauchern liegt der Pro-Kopf-Verbrauch der 82,06 Mio Deutschen an Brot, Brötchen, Baguettes, Brezeln, Knäckebrot und Zwieback im Jahr 2006 nicht bei ca. 86 kg (wie von der GMF behauptet), sondern bei ca. 57 kg. Die Differenz der beiden Marktstudien von ca. 30 kg pro-Kopf liegt darin begründet, dass die GMF vom Marktangebot von Brotgetreide hochrechnet und die NVS über eine Verbraucherbefragung eine Hochrechnung vornimmt.

 

 

7. Unterschiede im Brot/Brötchenverbrauch nach Bundesländern

 Laut der letzten Nationalen Verzehrsstudie (NVS) gibt es bei Brotverbrauch zwischen den einzelnen Bundesländern große Unterschiede. Vorn liegt mit einem Verbrauch von 84 kg pro Kopf das Bundesland Bremen. Sachsen mit 73 kg und Brandenburg mit 72 kg haben ebenfalls einen hohen Pro-Kopf-Verbrauch. Am Ende der Verbrauchsskala sind Bayern mit 59 kg und das Saarland mit 56 kg zu finden.

 

 

8. Anteil Verbraucherausgaben nach ZMP

 Im Jahr 2005 waren die Verbraucherausgaben für Backwaren lt. ZMP wie folgt verteilt:
39,3 % für frisches Brot, 30,6 % andere frische Backwaren, 7,6 % TK-Brot/Backwaren/Snacks, 2,6 % Produkte zum Fertigbacken, 2,7% Backmischungen/Grundteige, 2,1 % gekühlte Frischteige, 14,7 % sonstige Backwaren wie Knäckebrot, Zwieback, Fertigkuchen, Toastwaffeln

 

 

9. Seit wann wird schon Brot hergestellt?

 Brot gehört zu den ältesten Lebensmitteln. Die Brotherstellung wird schon seit über 7.000 Jahren betrieben. 

 

 

10. Statistik Verkaufsstellen und Innungen

 In Deutschland gibt es etwa 16.000 handwerkliche Produktionsbetriebe von Backwaren.
Davon sind circa 45 % Einzelbäckereien und 55 % Bäckereien mit mehreren Verkaufsstellen.
Zusätzlich zu den 16.000 Bäckereien gibt es ca. 30.000 Verkaufsstellen in Deutschland.
Zusätzlich werden ca. 5.000 mobile Verkaufsstellen betrieben.
In den deutschen Städten und Landkreisen existieren 328 Bäcker-Innungen.

  

11. Tägliche Käuferreichweite für Brot in Deutschland

 Nach einer Verbraucherbefragung der CMA kommt bei 94 % der Bundesbürger täglich Brot auf den Tisch. 

 

12. Anbaufläche für Getreide in Deutschland in Deutschland

 Laut Statistischem Bundesamt werden ca. 20% der Gesamtfläche Deutschlands für Getreideanbau verwandt (nicht nur Brotgetreide). Die Anteile im Getreideanbau sind wie folgt verteilt: 46 % Weizen, 28 % Gerste, 11% Roggen. 
 

13. Erntedankfest
Wann ist das Erntedankfest und wo liegt der Ursprung?

 Der Ursprung des Erntedankfestes reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück.
Einen einheitlichen und von den Kirchen fest vorgegebenen Termin gibt es nicht!
Die katholische deutsche Bischofskonferenz legte 1972 den ersten Sonntag im Oktober als Festtermin fest. Diese Festlegung ist für alle Gemeinden jedoch nicht verbindlich.
In der evangelischen Kirche wird das Erntedankfest in den Gemeinden gewöhnlich am Sonntag nach dem Michaelistag (29. September) gefeiert. Diese Regelung geht auf einen Erlass des preußischen Königs aus dem Jahre 1773 zurück.